Vermögensaufbau Strategie: Gold, ETFs & Mindset – Insights von Susanne Bürger

Hand aufs Herz: Wenn du an Vermögensaufbau denkst, was kommt dir als Erstes in den Sinn? Wahrscheinlich der nächste heiße ETF-Tipp, Krypto-Charts oder die Frage, wie du möglichst schnell deine erste Immobilie finanzierst. Das ist alles wichtig. Aber was bringt dir das prallste Depot, wenn du mit 40 ausgebrannt bist und deine Erfolge nicht genießen kannst?

In der neuesten Folge von Investier oder Verlier spricht Lukas mit einer Frau, die genau diese harte Lektion lernen musste: Susanne Bürger. Sie ist nicht nur erfahrene Coachin und Ex-Führungskraft, sondern eine echte Krisenexpertin. Susanne hat am eigenen Leib erfahren, wie schnell ein Burnout nicht nur die Gesundheit, sondern auch die finanzielle Existenz bedrohen kann.

Heute zeigt sie uns, warum ein ganzheitlicher Vermögensaufbau mehr ist als nur Zahlen in einer Excel-Tabelle. Es geht um die Verbindung von Körper, Geist und Konto. In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Human Capital schützt, welche Asset Allocation Susanne für stabile Renditen empfiehlt (Spoiler: Es ist eine spannende 30-30-30-10 Mischung!) und warum du beim Thema Immobilien vielleicht ganz anders denken solltest, als du es bisher getan hast.

Bereit für ein Upgrade deines Money Mindsets? Dann lass uns starten.

Symbolbild für ganzheitlichen Vermögensaufbau: Split-Screen Darstellung zwischen mentaler Gesundheit (entspannter Workspace) und finanzieller Rendite (Gold-Charts und ETFs).

Das Wichtigste in Kürze

 

  • Gesundheit ist Kapital: Ein Burnout ist das größte Risiko für dein Vermögen. Nur wer körperlich und mental fit ist, kann langfristig High-Performance im Job und an der Börse bringen.
  • Die 30-30-30-10 Strategie: Susanne Bürgers Formel für ein stabiles Portfolio: 30% Gold (Sicherheit), 30% ETFs (Wachstum), 30% Immobilien (Substanz) und 10% Einzelaktien (Chance).
  • Immobilien-Tipp: Kaufe zuerst Assets, die Geld bringen (Vermietung), bevor du Verbindlichkeiten kaufst (Eigenheim). Nutze den Hebel-Effekt von Fremdkapital.

Mindset-Shift: Löse dich von alten Glaubenssätzen wie „Sparen und Schulden“. Um der Altersarmut zu entkommen, musst du vom Sparer zum Investor werden.

Human Capital schützen: Warum Gesundheit dein wichtigstes Investment ist

 

In der Finanzwelt sprechen wir oft von ROI (Return on Invest). Aber hast du schon mal über den ROI deines Körpers nachgedacht? Dein Human Capital – also deine Arbeitskraft, deine Energie und deine Kreativität – ist in jungen Jahren dein mit Abstand größter Vermögenswert. Wenn dieser „Motor“ stottert, bricht dein Cashflow ein. Susanne Bürger weiß das aus schmerzhafter Erfahrung.

 

Burnout als finanzielles Risiko: Learnings einer Führungskraft

 

Susanne war jahrelang die klassische Powerfrau: Führungspositionen im Vertrieb, 60-Stunden-Wochen, immer „on fire“. Sie funktionierte perfekt – bis der Körper die Notbremse zog. „Ich habe jahrelang in dieser Kampfhaltung gelebt, was wirklich nicht gesund ist“, erzählt sie im Interview. Das Ergebnis: Zwei Burnouts, chronische Schmerzen und eine Diagnose, die ihr fast das Augenlicht kostete.

Für dich als jungen Investor ist das Learning hier entscheidend: Ein Burnout ist nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern ein massives finanzielles Risiko. Wer krank ist, kann keine Karriere machen, keine Gehaltserhöhungen verhandeln und keine neuen Einkommensströme aufbauen. Susanne betont: „Stress ist der größte Schaden für deine Gesundheit.“ Wer seine Existenzängste und den Leistungsdruck nicht in den Griff bekommt, zahlt am Ende drauf – mit dem eigenen Körper und dem Bankkonto.

 

High-Performance im Job: Wie Ernährung und Umfeld deinen Erfolg steuern

 

Wie bleibst du also leistungsfähig, ohne auszubrennen? Susanne setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz, der weit über „Iss mal einen Apfel“ hinausgeht.

  1. Der Säure-Basen-Haushalt: Viele High-Performer sind durch Stress und schlechte Ernährung (Fast Food, zu viel Kaffee) chronisch übersäuert. Das macht müde und träge. Susannes Tipp: Achte auf deinen glykämischen Index. Statt Zucker-Peaks, die dich in ein Mittagstief crashen lassen, brauchst du konstante Energie für deinen „Hustle“.

Feng Shui im Business: Klingt esoterisch? Ist es aber nicht. Es geht um Energiefluss. Wenn du als ambitionierter Typ in einem komplett weißen, sterilen Raum arbeitest (Yang-Energie), kommst du nie zur Ruhe. „Weiß ist strebsam, das ist Karriere“, erklärt Susanne. Aber um strategisch gute Entscheidungen zu treffen, brauchst du auch Ruhephasen (Yin). Ein grüner Anstrich oder Pflanzen können helfen, dein Nervensystem zu regulieren – und damit bessere Investment-Entscheidungen zu treffen.

 

Asset Allocation für Einsteiger: Die 30-30-30-10 Portfolio-Strategie

 

Nachdem wir das Fundament (deine Gesundheit) gelegt haben, schauen wir uns an, wie du dein Geld konkret vermehrst. Susanne Bürger hat über die Jahre eine sehr klare Strategie entwickelt, um Vermögen aufzubauen und gleichzeitig ruhig schlafen zu können. Ihr Ansatz ist defensiv, aber renditestark – in ihren Augen perfekt, um langfristig Wohlstand zu sichern.

Visualisierung der 30-30-30-10 Asset Allocation: Goldmünzen, Immobilien, Welt-ETFs und Aktien als diversifizierte Portfolio-Strategie.

Diversifikation im Detail: Gold, Immobilien & ETFs richtig gewichten

 

Susanne setzt nicht alles auf eine Karte. Ihre persönliche Asset Allocation folgt einer spannenden Aufteilung, die Stabilität und Wachstum kombiniert. So sieht ihre ideale Portfolio-Struktur aus:

  • 30% Edelmetalle (Gold): Für Susanne ist Gold der ultimative Stabilitätsanker. „Gold schwankt nicht so stark und bietet ein Fundament“, sagt sie. Gerade in unsicheren Zeiten dient es als Versicherung für das Portfolio.
  • 30% ETFs (Exchange Traded Funds): Hier holt sie sich das weltweite Wirtschaftswachstum ins Depot. Mit breit gestreuten Welt-ETFs (wie dem MSCI World) partizipiert sie an den Märkten, ohne das Risiko von Einzelaktien tragen zu müssen.
  • 30% Immobilien: Das klassische „Betongold“. Immobilien bilden für sie die Substanz des Vermögens. (Mehr dazu gleich im nächsten Abschnitt!).
  • 10% Einzelaktien: Dieser kleine Teil ist für gezielte Investments („Stock Picking“) reserviert. Susanne verfolgt hier eine Buy-and-Hold-Strategie mit soliden Werten wie Amazon oder Apple, statt wild hin und her zu traden.

Krypto vs. Substanzwerte: Warum Susanne auf Sicherheit statt Volatilität setzt

 

Vielleicht fragst du dich: „Wo ist Bitcoin?“ In Susannes Strategie spielen Kryptowährungen keine Rolle. Ihr ist der Markt zu volatil und zu stark von externen Nachrichten beeinflusst.

Ihr Fokus liegt auf Substanzwerten. Sie möchte verstehen, was sie kauft. Während viele junge Anleger auf den schnellen Reichtum mit Meme-Coins hoffen, zeigt Susannes Erfahrung: Echter, bleibender Reichtum entsteht durch Geduld und Sachwerte. Wer langfristig denkt, nutzt den Zinseszins-Effekt bei ETFs und die Wertstabilität von Gold, statt auf den nächsten Hype zu wetten.

Immobilien als Kapitalanlage: Passives Einkommen vs. Eigenheim-Falle

 

Immobilien sind in Deutschland immer noch die beliebteste Anlageklasse. Doch Susanne Bürger warnt vor einem klassischen Denkfehler, den viele junge Menschen machen: Sie kaufen zu früh die eigene Immobilie zum Selbstbewohnen.

mmobilien als Kapitalanlage kalkulieren: Bauplan eines Mehrfamilienhauses mit Taschenrechner zur Berechnung von Cashflow und Rendite.

Rendite-Killer Eigenbedarf: Warum du zuerst ein Mehrfamilienhaus kaufen solltest

 

Susanne hat selbst früh ein Haus gekauft, kernsaniert und bewohnt. Rückblickend sagt sie ganz klar: „Heute würde ich es anders machen.“

Warum? Ein Eigenheim ist primär eine Verbindlichkeit, kein Vermögenswert (im Sinne von Cashflow). Es kostet dich jeden Monat Geld (Kredit, Instandhaltung, Rücklagen), bringt aber nichts ein. Du bindest riesiges Kapital, das nicht für dich arbeitet.

Ihr Rat an ihr jüngeres Ich – und an dich:
Kaufe zuerst ein Mehrfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung zur Vermietung. Bleibe selbst flexibel zur Miete wohnen. So baust du dir passives Einkommen auf, statt dich für Jahrzehnte an einen Kredit für dein eigenes Dach über dem Kopf zu ketten. Erst wenn du finanziell „gesettet“ bist, gönnst du dir den Luxus der eigenen Villa.

 

Der Hebel-Effekt: Vermögen aufbauen mit Fremdkapital

 

Der große Vorteil von Immobilien als Kapitalanlage ist der Hebel-Effekt (Leverage). Anders als bei ETFs oder Gold kannst du hier mit dem Geld der Bank arbeiten.

  • Du nimmst einen Kredit auf.
  • Deine Mieter zahlen Zins und Tilgung ab.
  • Die Inflation entwertet deine Schulden.

Susanne nennt das „Arbeit will Invest“. Eine Immobilie macht Arbeit, aber wenn du es geschickt anstellst, zahlen andere deinen Vermögensaufbau. Das ist der schnellste Weg, um als junger Mensch substanzielles Vermögen aufzubauen – vorausgesetzt, du kaufst das richtige Objekt und nicht das emotionale Traumhaus für dich selbst.

 

Money Mindset: Negative Glaubenssätze über Geld auflösen

 

Strategie ist wichtig, aber Psychologie ist alles. Susanne Bürger hat in ihrer Coaching-Praxis festgestellt, dass viele Menschen sich ihren finanziellen Erfolg selbst verbauen – durch tief sitzende Glaubenssätze.

Money Mindset stärken: Minimalistischer Schreibtisch mit Erfolgsjournal und Laptop zur Planung finanzieller Ziele.

 

Vom Sparer zum Investor: Wie Erziehung unseren Umgang mit Geld prägt

 

Viele von uns sind mit Sätzen aufgewachsen wie „Über Geld spricht man nicht“ oder „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Auch Susanne kannte das Prinzip „Sparen und Schulden“ aus ihrem Elternhaus. Geld war knapp, und wenn welches da war, wurde es ausgegeben oder eisern gespart – aber nie investiert.

Um reich zu werden, musst du diesen Mangel-Gedanken ablegen. Du musst vom Sparer (Angst-Modus) zum Investor (Wachstums-Modus) werden. Das bedeutet auch, Geld nicht als etwas Schlechtes zu sehen, sondern als Energie, die dir Freiheit ermöglicht. Susannes Tipp: Führe ein Erfolgsjournal. Schreibe dir auf, was du erreichst und welche Ziele du hast. Das programmiert dein Unterbewusstsein auf Fülle statt auf Mangel.

 

Altersarmut & Rentenlücke: Warum staatliche Vorsorge nicht mehr reicht

 

Ein hartes, aber notwendiges Thema zum Schluss: Die Altersarmut. Susanne sieht uns auf eine Katastrophe zusteuern, besonders Frauen, die oft in Teilzeitfallen stecken.
„Verlass dich nicht auf Vater Staat“, ist ihre dringende Warnung. Das Rentenniveau sinkt, die Inflation steigt. Wer heute jung ist und nicht privat vorsorgt (mit ETFs, Immobilien oder Gold), wird im Alter massive Probleme bekommen.

Sieh den Vermögensaufbau nicht als lästige Pflicht, sondern als Akt der Selbstliebe. Du bist es dir wert, auch im Alter einen gehobenen Standard zu leben und nicht Flaschen sammeln zu müssen.

 

Fazit: Ganzheitlich investieren für langfristigen Wohlstand

 

Das Interview mit Susanne Bürger bei Investier oder Verlier zeigt eindrucksvoll: Finanzieller Erfolg ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und für diesen Marathon brauchst du zwei Dinge: Einen gesunden Körper und ein kluges Portfolio.

Deine Key-Takeaways:

  1. Gesundheit first: Schütze dein Human Capital vor Burnout. Ohne Energie kein Cashflow.
  2. Breit streuen: Nutze die 30-30-30-10 Regel (Gold, ETFs, Immo, Aktien) für ein krisensicheres Depot.
  3. Investieren statt Konsumieren: Kaufe Assets, die Geld in deine Tasche spülen (Vermietung), bevor du Verbindlichkeiten kaufst (Eigenheim).
  4. Mindset: Löse dich von alten Glaubenssätzen und übernimm zu 100% Verantwortung für deine finanzielle Zukunft.

Willst du tiefer eintauchen? Dann hör dir die komplette Folge mit Susanne Bürger an und starte noch heute damit, dein Leben – und dein Portfolio – auf das nächste Level zu heben.

 

Häufige Fragen

Susanne Bürger empfiehlt eine defensive, aber stabile Aufteilung des Vermögens: 30 % fließen in physisches Gold (Sicherheit), 30 % in breit gestreute Welt-ETFs (Wachstum), 30 % in Immobilien (Substanz/Betongold) und die verbleibenden 10 % in Einzelaktien als spekulative Beimischung.

Aus Investorensicht ist ein selbstgenutztes Eigenheim oft eine Verbindlichkeit („Liability“), da es monatlich Geld kostet, aber keinen Cashflow bringt. Susanne empfiehlt jungen Leuten, zuerst eine Immobilie zur Vermietung zu kaufen (Mehrfamilienhaus/Wohnung), um von Mieteinnahmen und steuerlichen Vorteilen zu profitieren, während man selbst flexibel zur Miete wohnt.

Sehr viel. Susanne bezeichnet die eigene Arbeitskraft und Gesundheit als „Human Capital“. Wer durch Stress oder schlechte Ernährung in einen Burnout gerät, verliert seine Fähigkeit, Einkommen zu generieren. Ein gesunder Körper ist daher das Fundament für jedes finanzielle Portfolio.

Dieser ganzheitliche Ansatz richtet sich besonders an sicherheitsorientierte Anleger, Unternehmer und Führungskräfte, die langfristigen Vermögenserhalt über kurzfristige Spekulation stellen und dabei ihre Lebensqualität nicht für den finanziellen Erfolg opfern wollen.

Disclaimer:

Disclaimer / Rechtlicher Hinweis:

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Unterhaltung. Sie stellen keine Anlageberatung, Rechtsberatung oder Steuerberatung dar und können eine individuelle Beratung durch entsprechende Fachleute nicht ersetzen. Die geäußerten Meinungen und Strategien (z. B. zur Asset Allocation) spiegeln die persönlichen Ansichten der Interviewpartnerin Susanne Bürger wider und sind nicht zwangsläufig auf jeden Anleger übertragbar. Investitionen an den Kapitalmärkten (Aktien, ETFs, Gold, Immobilien) sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für die Zukunft. Wir übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Informationen getroffen werden.

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