René will Rendite: Was Clemens Schönmann-Fink jedem Privatanleger nahelegt

René will Rendite – wer sich für ETFs, Geldanlage und Vermögensaufbau interessiert, ist dem Namen schon begegnet. Hinter René will Rendite steckt Finanzjournalist Clemens Schönmann-Fink, einer der bekanntesten deutschsprachigen Finanz-Content-Creator. Auf dem Börsentag Frankfurt hat Lukas von Investier oder Verlier mit Clemens gesprochen – und das Gespräch liefert genau das, wofür René will Rendite bekannt ist: kein Hype, kein Stockpicking, kein Versprechen auf schnellen Reichtum. Stattdessen echtes Nachdenken darüber, was wirklich funktioniert.

Das Interview deckt zwei Themen ab, die selten zusammen auftauchen: rationale ETF-Strategie – und die Frage, wie du dein Geld wirklich gut lebst. Beide gehören zusammen. Und beide beantwortet Clemens mit einer Klarheit, die du auf Börsentagen selten hörst.

 

Wer steckt hinter René will Rendite?

 

Clemens Schönmann-Fink gründete René will Rendite 2021 – und brachte dafür einen Hintergrund mit, den nur wenige Finanz-YouTuber haben. Als Redakteur und stellvertretender Chefredakteur bei FOCUS-MONEY und FOCUS Online baute er journalistisches Handwerk auf. Unter seiner Mitarbeit wurde Finanzen100 zum größten deutschen Börsenportal.

Was René will Rendite von anderen Kanälen unterscheidet: Clemens interviewt konsequent echte Experten. Gerd Kommer, Dr. Andreas Beck, Christian W. Röhl – Menschen, die seit Jahrzehnten über Geldanlage nachdenken. Kein Hype um Einzelaktien, kein Trading-Versprechen. Wer René will Rendite schaut, bekommt strukturiertes Denken über langfristige ETF-Strategien.

Auch persönlich hat René will Rendite Clemens selbst verändert. Durch seine Interviews – besonders mit Gerd Kommer und Andreas Beck – hat er das Konzept der Welt-AG verstanden. Und dann umgesetzt.

 

Die Welt-AG: Warum weltweit investieren kein Risiko ist

 

Clemens war nicht immer überzeugt von ETFs. Er hatte Deutsche-Bank-Aktien – gekauft 2008, kurz vor der Finanzkrise. Das Ergebnis: rund 50 Prozent Minus. Danach hatte er Respekt vor der Börse. Bis er durch René will Rendite-Interviews ein Konzept verstand, das alles veränderte: die Welt-AG.

„Die Weltwirtschaft kann nicht pleite gehen.“

— Gerd Kommer, zitiert von Clemens Schönmann-Fink

Was steckt dahinter? Wer in einen breit diversifizierten Welt-ETF investiert – Tausende Unternehmen aus aller Welt – setzt nicht auf ein einzelnes Unternehmen, nicht auf eine Branche, nicht auf ein Land. Das Gesamtsystem überlebt, weil es sich selbst erneuert.

Andreas Beck, den Clemens für René will Rendite regelmäßig interviewt, formuliert es so: Eine Krise ist ein Anpassungsprozess. Das System erholt sich immer. Welche Unternehmen danach noch übrig sind? Unklar. Ob das System als Ganzes überlebt? Sicher. Wer einen ETF hält, der sich automatisch anpasst, ist immer dabei.

Das entscheidende Argument für Clemens: Mit einem ETF und langem Anlagehorizont wirst du nie vollständig aus dem Spiel geworfen. Du hast keinen Totalverlust – was bei Einzelaktien durchaus passieren kann, wenn ein Unternehmen auf null fällt oder 90 Prozent verliert.

 

Überrendite ist nicht der Maßstab – René will Rendite erklärt warum

 

Auf Börsentagen hört Clemens immer wieder dasselbe: hier eine Trading-Strategie, dort ein Signal, da ein Versprechen auf Überrendite. Sein Urteil – geformt durch fünf Jahre René will Rendite und Gespräche mit echten Experten – ist klar:

„Du kannst es dir leisten, nicht der beste Anleger zu sein. Du kannst es dir aber nicht leisten, ein schlechter Anleger zu sein.“

— Clemens Schönmann-Fink, René will Rendite

Was bedeutet das? Überrendite – also besser als der Markt abschneiden – ist möglich. Aber sie ist mit Risiko verbunden, und zwar zwingend. Denn wenn es einfach wäre, den Markt zu schlagen, würde es jeder tun. Diese Überrendite wäre dann längst die neue Marktrendite.

Die Kernfrage lautet deshalb nicht: Wie schlage ich den Markt? Sondern: Reicht die Marktrendite, um meine finanziellen Ziele zu erreichen? Wenn ja – warum dann das Risiko eingehen?

Die Marktrendite von 7 bis 8 Prozent im Schnitt verdoppelt dein Kapital ungefähr alle 11 Jahre. Das ist kein schlechtes Ergebnis – das ist Vermögensaufbau. Und genau das predigt René will Rendite seit Anfang an: Du brauchst keine heißen Tipps. Du brauchst Zeit und einen langweiligen Welt-ETF.

 

Hassle-Adjusted Return: Aufwand und Ertrag ehrlich vergleichen

 

Clemens bringt ein Konzept ins Spiel, das bei René will Rendite selten so klar benannt wird: der Hassle-Adjusted Return. Nicht nur fragen, wie viel Rendite du machst – sondern wie viel Aufwand du dafür betreibst.

Ein ETF-Sparplan kostet dich null Stunden pro Monat. Du richtest ihn ein, er läuft. 7 bis 8 Prozent im Schnitt. Trading hingegen ist ein Business – nicht nebenbei mit einer Viertelstunde am Abend zu lösen.

Du trittst an gegen Trader bei Goldman Sachs, JP Morgan und anderen Großbanken – mit Quantenmodellen, Hochgeschwindigkeitsalgorithmen und Verbindungen, die noch die letzte Millisekunde am Markt ausnutzen. Dieses Spiel kannst du als Privatanleger nicht gewinnen.

Aber du hast einen echten Vorteil, den diese Profis nicht haben: Zeit. Du kannst Krisen aussitzen. Profis müssen sich ständig am Markt messen lassen – sie können Krisenzeiten nicht einfach ignorieren. Dein langer Anlagehorizont ist dein echter Wettbewerbsvorteil.

 

Dein reiches Leben: Geld als Mittel, nicht als Ziel

 

Neben der Anlagestrategie spricht Clemens bei René will Rendite immer wieder über einen Punkt, den viele Finanzblogs weglassen: Was machst du eigentlich mit dem Geld?

Wenn du arbeitest, tauschst du Zeit gegen Geld. Zeit ist das einzige Gut, das nicht mehr wird – nur weniger. Wenn du dieses knappe Gut tauschst, solltest du auch überlegen, was du dafür bekommst.

„Erfahrungen werfen eine Erinnerungsdividende ab. Jedes Mal, wenn du dich daran zurückerinnerst, wird sie neu ausgeschüttet. Und es gibt sogar einen Zinseszinseffekt darauf.“

— Clemens Schönmann-Fink, René will Rendite

Was das bedeutet: Geld, das du für echte Erlebnisse ausgibst, bringt dir Rendite – in Form von Erinnerungen, Geschichten, Verbundenheit. Wenn du im Freundeskreis von deinen Erlebnissen erzählst, entstehen neue Erinnerungen, neue Verbindungen. Das ist ein Zinseszinseffekt auf Lebensqualität.

Clemens beschreibt eine Phase extremen Sparens: Er optimierte jeden Euro, die Sparquote war maximal – und er merkte, dass er so nicht leben wollte. Die Lösung ist nicht mehr ausgeben. Die Lösung ist Klarheit darüber, wofür.

 

Wie sieht dein reiches Leben aus?

 

Clemens stellt eine Frage, die bei René will Rendite immer wieder auftaucht: Wie sieht dein reiches Leben aus? Reich nicht im Sinne von Ferrari und Villa – sondern reichhaltig. Sinnvoll. Erfüllt.

Seine eigene Antwort: schöne Urlaube, Wochenendtouren in den Bergen, Zeit mit Freunden. Mode ist ihm unwichtig – er spart dort bewusst. Dafür gibt er großzügig aus, wo es ihm wichtig ist.

Das Prinzip: Wenn du weißt, was dein reiches Leben ausmacht, weißt du auch, wofür du sparst und wofür nicht. Du kannst großzügig in den Dingen sein, die dir wichtig sind – und entspannt gleichgültig gegenüber dem Rest.

Und: Geld kann nicht nur schöne Erfahrungen ermöglichen. Es kann auch schlechte ersparen. Den Handwerker kommen lassen statt stundenlang zu frickeln und sich zu ärgern – das ist auch eine sinnvolle Verwendung von Geld. Du sparst dir die schlechte Erfahrung. Das ist Rendite auf Zeit.

 

René will Rendite live: Was bringt ein Börsentag für junge Anleger?

 

Clemens Schönmann-Fink war auf dem Börsentag Frankfurt mit einem Vortrag vertreten – fünf Gedankenanstöße für Privatanleger. Und er empfiehlt Börsentage nicht nur wegen der Inhalte. Er empfiehlt sie wegen der Menschen.

Wer auf einen Börsentag kommt, trifft Leute mit derselben Leidenschaft. Börse, Aktien, Geldanlage. Man kommt leicht ins Gespräch – Strategie, Aktien, Erfahrungen. Das ist Inspiration, die kein Video ersetzen kann. Genauso wie René will Rendite auf YouTube keine Bücher ersetzt, aber einen Zugang zur Finanzwelt öffnet.

Wichtig dabei: Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Clemens‘ Weg sind ETFs – und er glaubt persönlich nicht an Stockpicking. Aber er macht niemandem einen Vorwurf, der es anders versucht. Ein Börsentag ist ein guter Ort, um herauszufinden, was zu dir passt.

 

Fazit: Was René will Rendite wirklich lehrt

 

Das Gespräch mit Clemens Schönmann-Fink zeigt, warum René will Rendite in der deutschsprachigen Finanz-Community so beliebt ist. Kein Hype, keine Versprechen, kein Stockpicking-Versprechen. Stattdessen ehrliches Denken darüber, was wirklich funktioniert.

Ein langweiliger Welt-ETF, ein langer Anlagehorizont, null Aufwand – und dafür Zeit für das, was dir wirklich wichtig ist. Das ist keine Einschränkung. Das ist eine Strategie. Und genau dafür steht René will Rendite.



Deine Key Takeaways:

 

  • Die Welt-AG kann nicht pleite gehen – wer weltweit in ETFs investiert, ist immer dabei.
  • Überrendite ist kein Maßstab. Entscheidend: Erreichst du deine finanziellen Ziele?
  • Hassle-Adjusted Return: 7–8% im Schnitt mit null Aufwand schlägt Trading mit riesigem Aufwand.
  • Als Privatanleger kannst du Krisen aussitzen – Profi-Trader nicht. Das ist dein echter Vorteil.
  • Definiere dein reiches Leben – dann weißt du, wofür du sparst und wofür nicht.
  • Kapital verdoppelt sich bei 7–8% Marktrendite ungefähr alle 11 Jahre.

👉 Hör die komplette Episode im Investier oder Verlier Podcast!

Häufige Fragen

René will Rendite ist ein YouTube-Kanal und Podcast von Finanzjournalist Clemens Schönmann-Fink. Seit 2021 interviewt er regelmäßig Börsenexperten wie Gerd Kommer, Dr. Andreas Beck und Christian W. Röhl. Ziel: verständliche, ehrliche Finanzbildung ohne Hype – mit Fokus auf langfristige ETF-Strategien und Vermögensaufbau.

Theoretisch ja – praktisch ist die Chance sehr gering. Als Privatanleger trittst du gegen Profi-Algorithmen bei Goldman Sachs, JP Morgan und Co. an. Clemens‘ Kernthese von René will Rendite: Die entscheidende Frage ist nicht, ob du den Markt schlägst, sondern ob die Marktrendite ausreicht, um deine finanziellen Ziele zu erreichen.

Eine durchschnittliche Rendite von 7 bis 8 Prozent pro Jahr verdoppelt dein Kapital ungefähr alle 11 Jahre. Wer seinen Sparplan einrichtet und laufen lässt, profitiert vom Zinseszinseffekt – ohne Aufwand, ohne Stress, ohne tägliches Kurschecken.

Die Welt-AG ist ein Konzept, das Clemens durch seine René-will-Rendite-Interviews mit Gerd Kommer und Andreas Beck verstanden hat. Wer in einen breit diversifizierten Welt-ETF investiert, investiert de facto in die Weltwirtschaft als Ganzes. Diese kann nicht pleite gehen – sie passt sich an. Eine Krise ist ein Anpassungsprozess, kein Ende.

Den Begriff nutzt Clemens bei René will Rendite, um Aufwand und Ertrag ehrlich zu vergleichen. Ein ETF-Sparplan: null Aufwand, ~7–8% Rendite. Trading: enormer Zeitaufwand, unklare Rendite – oft schlechter als der Markt. Der Hassle-Adjusted Return des ETFs ist kaum zu schlagen.

Disclaimer:

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Beispiele, Einschätzungen und Strategien sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht deine persönliche Situation.
Investitionen in Wertpapiere, Fonds, ETFs oder andere Anlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Triff deine Entscheidungen eigenverantwortlich und informiere dich bei Bedarf zusätzlich, z. B. bei einer unabhängigen Honorarberatung oder Steuerberatung.

Über den Gesprächspartner – Clemens Schönmann-Fink

 

Gründer von René will Rendite (2021), Finanzjournalist.

Ehemaliger Redakteur bei FOCUS-MONEY und FOCUS Online,

stellvertretender Chefredakteur – Finanzen100 wurde unter seiner Mitarbeit

zum größten deutschen Börsenportal. Interviewpartner: Gerd Kommer,

Dr. Andreas Beck, Christian W. Röhl u.v.m.

🌐 renewillrendite.de

Andere Beiträge