Levermann Strategie: Der Aktien-TÜV für emotionsloses Investieren

Du willst an der Börse investieren, ohne nachts schweißgebadet aufzuwachen? Die Levermann Strategie ist ein quantitatives Punktesystem zur systematischen Aktienauswahl, das deine Emotionen komplett ausschaltet. Entwickelt von der ehemaligen Top-Fondsmanagerin Susan Levermann, schützt dich dieser Ansatz vor menschlichen Fehlern und hilft dir, rationale Anlageentscheidungen zu treffen. Hör auf, dein Geld blind zu verbrennen. Hier erfährst du, wie du mit der Levermann Strategie durch gewaltfreies Investieren langfristig Vermögen aufbaust und warum ein sturer Welt-ETF für die meisten Anleger bereits ein massiver Erfolg ist.

Die Levermann Strategie: Systematische Aktienauswahl und gewaltfreies Investieren nach Susan Levermann

 

  • ETFs sind bereits Champions League: Wer stur einen Welt-ETF hält und 7–8 % Marktrendite kassiert, schlägt bereits die meisten Privatanleger.
  • Der Aktien-TÜV: Die Levermann Strategie nutzt 13 feste Kriterien, um Aktien rein nach historischen Daten und ohne fehleranfällige Prognosen zu bewerten.
  • Emotionen ausschalten: Das System schützt dich vor „menschlichem Versagen“ – wie dem blinden Verlieben in Hype-Aktien (z.B. Wirecard).
  • Gewaltfreies Investieren: Börse ist Stress. Die Strategie zielt auf langsame, gesunde Renditen ab und schützt deine mentale Gesundheit.

llustration einer entspannten Anlegerin, die dank der Levermann Strategie stressfrei und gewaltfrei an der Börse investiert.

 

Warum die Jagd nach der Überrendite oft im Burnout endet

Viele Anleger betrachten die Börse als Casino. Sie suchen den schnellen Reichtum, jagen heißen Tipps hinterher und scheitern an ihrer eigenen Börsenpsychologie. Susan Levermann kennt dieses Spiel auf dem höchsten Niveau. Mit gerade einmal 34 Jahren lenkte sie als Fondsmanagerin Milliarden und verantwortete den besten Deutschlandaktienfonds. Doch der Preis für diesen rasanten Aufstieg war hoch.

Die Geschwindigkeit des Erfolgs führte zu einer tiefen Sinnkrise. Für zehn Jahre konnte sie das Thema Börse nicht mehr anfassen. Diese Erfahrung ist eine eindringliche Warnung vor dem blinden Streben nach Rendite. Die Lektion? Börse ist Stress. Wer langfristig überleben will, braucht ein System, das diesen Stress minimiert. Genau hier setzt die Levermann Strategie an: Sie propagiert langsame, gesunde Renditen statt kurzfristiger Zockerei und schützt dich vor dir selbst.

Der Aktien-TÜV: Wie die Levermann Strategie deine Emotionen ausschaltet

Wenn du Einzelaktien bewerten willst, stehst du vor einem Berg an Daten und Meinungen. Die Levermann Strategie macht Schluss mit dem Rätselraten. Sie basiert auf einem strikten Punktesystem aus 13 festen Aktienauswahl Kriterien. Dabei fließen fundamentale Daten wie das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), der Cashflow oder die Umsatzentwicklung in die Bewertung ein.

Symbolbild des Aktien-TÜVs: Eine Checkliste mit Lupe und Zahnrädern, die das systematische Punktesystem der Levermann Strategie darstellt.

Der Kern der Levermann Strategie ist der Verzicht auf Prognosen. Niemand kennt die Zukunft. Stattdessen schaut das System, was eine Aktie in der Vergangenheit geleistet hat. Aktien mit einer hohen Punktzahl haben historisch gesehen eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Outperformance.

Susan Levermann bringt es als Expertin auf den Punkt:

„Die Lehman-Strategie [Levermann-Strategie] ist so ein bisschen wie ein Aktientüff. Sie bewahrt uns vor technischen Versagen, aber sie bewahrt uns etwas mehr als der TÜV auch vor menschlichen Versagen.“

Dieses System verhindert, dass du dich in eine Story verliebst – wie es vielen Anlegern bei Wirecard passiert ist. Wenn du die Levermann Strategie konsequent anwendest, pickst du dir nicht einfach deine Lieblingskriterien heraus (Levermann: „Ich würde nicht beim Hühnerfrikassee die Erbsen weglassen“), sondern nutzt die volle Diversifikation der 13 Kriterien. Wenn du 10 bis 20 Aktien hältst, muss nicht jeder Einzelwert perfekt sein, aber die Summe im Punktesystem muss stimmen.

 

Gewaltfreies Investieren: Die Philosophie hinter den Aktienauswahl Kriterien

Aus ihrer persönlichen Krise heraus prägte Susan Levermann den Begriff „gewaltfreies Investieren“. Das bedeutet in erster Linie: Heilsam mit sich selbst umzugehen. Schnelle Veränderungen und ständiges Trading erzeugen Stress. Die Levermann Strategie nimmt diesen Druck aus der Anlageentscheidung und sorgt für innere Ruhe.

Zum gewaltfreien Investieren gehört aber auch der Blick auf die Welt. Beim Thema Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien rät Levermann zu Pragmatismus. Statt sich mit endlosen Kriterienkatalogen zu überladen, solltest du dich auf das konzentrieren, was globale Auswirkungen hat – wie den Klimawandel. Eine Tonne CO2 in China schadet dem Klima genauso wie eine Tonne in Deutschland. Andere Faktoren, wie lokale Arbeitsbedingungen, lassen sich von außen oft schwer beurteilen.

Der Clou: Von den rund 40.000 Aktien weltweit erhalten aktuell nur etwa 5 % eine Kaufempfehlung durch die Levermann Strategie. Du hast also mehr als genug Auswahl, um Rendite zu erzielen, ohne dir – wie Levermann sagt – „im eigenen Leben die Füße wegzuschießen“.

 

ETF Portfolio Ergänzung oder Einzelaktien? Wann du versuchen solltest, die Marktrendite zu schlagen

Wenn du auf Börsentagen unterwegs bist, hörst du oft: „Da geht noch viel mehr als die Marktrendite!“ Lass dich davon nicht verunsichern. Ein weltweit gestreutes ETF-Portfolio ist für den normalen Privatanleger bereits die Champions League.

Hör auf die Warnung der Expertin:

„Die Studien zeigen, die echten Privatanleger-Depots schaffen gerade mal die Inflation. Also die Marktrendite bei einem ETF mitzunehmen, wirklich mitzunehmen und zu sagen, ich habe diese 7 oder 8 Prozent im Jahr geschafft, das ist eine Riesenleistung für den Privatanleger.“

Warum also überhaupt die Levermann Strategie anwenden und Einzelaktien kaufen?

  1. Spaß und Kontrolle: Du bist rechtlicher Miteigentümer, hast Stimmrechte auf der Hauptversammlung und triffst eigene Entscheidungen.
  2. Die Verlierer aussortieren: Kapitalismus bedeutet Wettbewerb. Die Hälfte aller Unternehmen liefert langfristig keine positive Rendite. Ein ETF (ob auf den DAX oder den MSCI World) kauft diese Verlierer blind mit. Die Levermann Strategie versucht, genau diese Verlierer durch das Punktesystem systematisch herauszufiltern.

Die Levermann Strategie ist somit die perfekte ETF Portfolio Ergänzung für den Teil deines Geldes, mit dem du aktiv versuchen möchtest, die Marktrendite zu schlagen.

Ein Schutzschild bewahrt eine Pflanze vor Haien – ein Symbol für die Levermann Strategie als Schutz vor emotionalen Fehlern im Haifischbecken Börse.
Fazit: Die Levermann Strategie als Schutzschild im Haifischbecken Börse

Vergiss die Versprechen von Finanz-Gurus im Internet, die dir erzählen, du könntest in drei Tagen reich werden und nach Dubai auswandern. Die Realität sieht anders aus.

„Die Börse ist ein Haifischbecken. Und als kleiner Anleger kämpft man hier gegen große Player, man kämpft auch gegen sich selber und es geht sehr, sehr leicht, alles zu verlieren.“

Die Levermann Strategie ist dein Schutzschild in diesem Haifischbecken. Sie ersetzt emotionale Kurzschlusshandlungen durch ein klares, datenbasiertes Punktesystem. Egal ob du stur deinen ETF besparst oder mit der Levermann Strategie gezielt Einzelaktien auswählst: Mach es langsam, mach es bewusst und investiere gewaltfrei. Deine Rendite – und vor allem deine Gesundheit – werden es dir danken.

 

Die Expertin: Susan Levermann

Susan Levermann startete ihre Karriere zur Zeit des Neuen Marktes und stieg rasant auf. Mit nur 34 Jahren managte sie Milliarden und verantwortete den besten Deutschlandaktienfonds. Der extreme Druck und die Geschwindigkeit dieses Erfolgs führten jedoch zu einer tiefen Sinnkrise und einer zehnjährigen Börsen-Pause. Heute ist sie zurück und prägt den Begriff des „gewaltfreien Investierens“. Ihre nach ihr benannte Levermann Strategie hilft Privatanlegern, durch ein striktes Punktesystem aus 13 Kriterien rationale, stressfreie Anlageentscheidungen zu treffen.





Häufige Fragen

Die Levermann Strategie ist ein quantitatives Punktesystem zur Aktienauswahl. Sie bewertet Aktien anhand von 13 historischen Kriterien (wie KGV, Eigenkapitalquote oder Gewinnwachstum) mit Plus- oder Minuspunkten. Erreicht eine Aktie eine bestimmte Punktzahl, gilt sie als Kaufkandidat. Prognosen über die Zukunft werden komplett ignoriert.

Nein, sie ist anders. Susan Levermann selbst betont, dass ein ETF, der die Marktrendite von 7 bis 8 % liefert, für Privatanleger eine „Riesenleistung“ ist. Die Levermann Strategie eignet sich für den Teil deines Portfolios, mit dem du aktiv versuchen möchtest, die Verlierer des Marktes systematisch auszusortieren und eine Überrendite zu erzielen.

Dieser von Susan Levermann geprägte Begriff steht für einen heilsamen Umgang mit sich selbst an der Börse. Es geht darum, den psychologischen Stress des Investierens zu minimieren, langsame und gesunde Renditen zu erzielen und bei Themen wie Nachhaltigkeit pragmatisch auf globale Faktoren (wie den Klimawandel) zu achten.

Die Strategie ist wie ein „Aktien-TÜV“. Sie bewahrt dich vor technischen Fehlgriffen und vor allem vor menschlichem Versagen (z.B. emotionale Käufe). Da die Börse aber ein „Haifischbecken“ bleibt, gibt es keine Garantie gegen Verluste – das System erhöht lediglich die Wahrscheinlichkeit einer Outperformance.

Disclaimer:

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Beispiele, Einschätzungen und Strategien sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht deine persönliche Situation.
Investitionen in Wertpapiere, Fonds, ETFs oder andere Anlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Triff deine Entscheidungen eigenverantwortlich und informiere dich bei Bedarf zusätzlich, z. B. bei einer unabhängigen Honorarberatung oder Steuerberatung.

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