Langfristig Geld anlegen: Aussitzen, streuen, durchhalten

Sebastian Hell und Timo Baudzus am Anlegertag München erklären, wie man langfristig Geld anlegen kann

Stand: Juni 2026 · Lesedauer: ca. 8 Minuten

Hunderttausend Euro Buchverlust im Depot – und trotzdem die Ruhe weg? Genau so saß Trader Sebastian Hell am Anlegertag München auf der Bühne, ohne mit der Wimper zu zucken. Während rundherum viele Privatanleger nervös auf den Krieg im Iran und die Nachwehen der Trump-Zölle starrten, blieben er und Finanzjournalist Timo Baudzus demonstrativ entspannt. Der Grund ist simpel: Wer langfristig Geld anlegt, denkt nicht in Wochen, sondern in Jahrzehnten.

In diesem Artikel erfährst du, warum gerade jetzt so viele Anleger die Nerven verlieren – und wie du es besser machst. Es geht um die breit gestreute Basis aus ETFs, um den entscheidenden Unterschied zwischen Buchverlust und echtem Verlust und um eine unbequeme Wahrheit: Krisen aussitzen schlägt panisches Verkaufen fast immer. Am Ende weißt du, wie du dein Depot durch jede Korrektur trägst, ohne kopflos zu werden.

Sebastian Hell & Timo Baudzus: Trader-Praxis trifft Journalisten-Blick

Wer den beiden zuhört, bekommt zwei Perspektiven auf denselben Markt. Sebastian Hell handelt seit rund 19 Jahren an der Börse und investiert nach eigener Aussage transparent in Gold, ETFs und Immobilien. Timo Baudzus schaut als Finanzjournalist von der anderen Seite drauf. Warum ihre Aussagen Gewicht haben, zeigt der Blick auf ihren Hintergrund.

Sebastian Hell: 19 Jahre Börse und ein offen gezeigtes Depot

Hell bringt knapp zwei Jahrzehnte Markterfahrung mit und macht aus seinen Zahlen kein Geheimnis. Statt nur Gewinne zu zeigen, legt er sein Depot mitsamt Verlusten offen – ein Ansatz, der ihn von vielen Finfluencern unterscheidet.

Timo Baudzus: Finanzjournalist mit Reichweite

Baudzus ist Finanzjournalist und ehemaliger Chefredakteur. Mit der Doku „Deutschland, deine Influencer“ und einem Format, das pro Woche über 50.000 Hörer erreicht und in die Top Ten der Wirtschaftscharts eingestiegen ist, bringt er die journalistische Einordnung ins Gespräch.

NameSebastian Hell · Timo Baudzus
RolleTrader & Investor (Sebastian Hell) · Finanzjournalist, ehem. Chefredakteur (Timo Baudzus)
Format/KanalGemeinsames Podcast- und YouTube-Format mit Lars Erichsen Buy the Dip 
Websitehttps://www.buy-the-dip.de/
BesonderheitSebastian Hell: ~19 Jahre Börsenerfahrung, investiert transparent in Gold, ETFs und Immobilien, zeigt sein Depot offen inkl. Verlusten. Timo Baudzus: Macher der Doku „Deutschland, deine Influencer“, über 50.000 Hörer pro Woche, Top-Ten-Einstieg der Wirtschaftscharts.

Warum gerade jetzt so viele Anleger nervös sind

Auf den Anlegertagen merken Hell und Baudzus sofort, wenn die Stimmung kippt. Die Leute kommen mit Sorgenfalten an den Stand und fragen: Was mache ich jetzt mit meinem Geld? Laut Sebastian Hell, Trader mit rund 19 Jahren Börsenerfahrung, lässt sich dieser Stress fast vollständig mit der geopolitischen Lage erklären.

Sein Gegenrezept ist Besonnenheit statt Aktionismus. Hell und Baudzus gehen bewusst mit gutem Beispiel voran und predigen Coolness, wenn die Märkte zittern.

„Wer langfristig Geld anlegt, das sollte man einfach alles aussitzen – und wenn man Geld hat, bei Rücksetzern auch mal nachkaufen.“

— Sebastian Hell, Trader & Investor (Quelle: Interview Anlegertag München)

Iran-Krieg, Trump-Zölle, Corona – was Krisen kurzfristig mit den Kursen machen

Das Muster wiederholt sich. Letztes Jahr waren es die Trump-Zölle, unter denen die Börsen abrauschten, dieses Jahr ist es der Krieg im Iran. Die Angst dahinter ist immer dieselbe: Legt sich das schnell, oder rutschen wir in einen handfesten wirtschaftlichen Abschwung?

Hells Antwort ist ein Blick auf den langfristigen Chart. Egal welche Konflikte und Kriege es gab – die Börsen sind danach wiedergekommen. Genau diese historische Perspektive nimmt der aktuellen Krise einen Teil ihres Schreckens.

Ein Rücksetzer ist dabei nichts anderes als ein vorübergehender Kursrückgang nach einem Anstieg. Wer freies Kapital hat, kann solche Phasen nutzen, um günstiger nachzukaufen – statt sie als Bedrohung zu sehen.

„Politische Börsen haben kurze Beine“ – Baudzus’ Blick auf drei bis fünf Jahre

Timo Baudzus bringt den alten Börsenspruch ins Spiel: Politische Börsen haben kurze Beine. Mittlerweile seien diese Beine vielleicht etwas länger geworden, sagt er – am Ende werde das Ganze aber nur eine kleine Delle in der Rückschau sein.

Selbst eine größere Korrektur ändert daran wenig. Baudzus bleibt bullisch auf Sicht der nächsten drei bis fünf Jahre und sieht für mehrere Assetklassen gute Chancen: Gold und Silber, Rohstoffe, Energie und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Krypto. Das ist seine persönliche Markteinschätzung, keine Garantie – die Kurse können auch anders laufen.

Die breit gestreute Basis zuerst: dein ETF-Portfolio

Wenn du nur eine Sache aus diesem Interview mitnimmst, dann diese: Zuerst kommt das Fundament. Ein breit gestreutes Portfolio verteilt dein Geld über viele Unternehmen, Branchen und Länder – und senkt so das Risiko, dass ein einzelner Ausfall dein Vermögen ruiniert.

Für Baudzus ist die Reihenfolge nicht verhandelbar. Erst das Portfolio, dann der Rest.

„Das Wichtigste ist erstmal die breit gestreute Basis zu haben, das Portfolio – das ist das Allerwichtigste, und der Rest ist Beiwerk und maximal nice to have.“

— Timo Baudzus, Finanzjournalist (Quelle: Interview Anlegertag München)

MSCI World plus Schwellenländer – du musst kein „Nerd“ sein

Hell macht es an einem alltagsnahen Beispiel klar – an seiner Freundin, die sich nach eigener Aussage null für Börse oder Wirtschaft interessiert. Trotzdem hat sie verstanden: Für die Geldanlage muss sie etwas tun, und zwar langfristig.

Sein Rat ist denkbar einfach. Einmal kurz mit dem Thema beschäftigen, ein breites Portfolio bauen, einen MSCI World ETF rein und vielleicht einen Schwellenländer-ETF dazu. Wer mag, baut breiter – wer keine Lust hat, sich mit US-Verbraucherzahlen oder dem chinesischen Wirtschaftswachstum zu beschäftigen, muss das nicht.

Der MSCI World bündelt rund 1.500 Unternehmen aus den entwickelten Industrieländern. Ein Schwellenländer-ETF ergänzt diese Basis um Wachstumsregionen wie China, Indien oder Brasilien. Zusammen decken sie einen großen Teil der weltweiten Aktienmärkte ab – die theoretische Tiefe darf jeder selbst entscheiden.

Pflicht vs. Kür: Sparplan durchhalten statt aktiv zocken

Baudzus greift eine Unterscheidung seines Kollegen Lars Erichsen auf: Es gibt die Pflicht und die Kür. Die Pflicht ist der ETF-Sparplan, den du einfach durchlaufen lässt.

Ein ETF-Sparplan ist eine automatische, regelmäßige Investition eines festen Betrags in einen ETF – meist monatlich. Das Entscheidende daran hat weniger mit Verstehen zu tun als mit Disziplin und Regelmäßigkeit.

Selbst wenn der ETF ins Minus rutscht, lautet die Devise: dranbleiben, im Zweifel sogar die Rate erhöhen. Die Kür ist alles andere – Einzelaktien, Krypto, aktiveres Anlegen. Spannend, aber laut Baudzus „maximal nice to have“ und nichts, womit Anfänger starten sollten.

Krisen aussitzen statt verkaufen – der größte Fehler beim langfristig Geld anlegen

Hier wird es psychologisch. Denn die meisten Anleger scheitern nicht an der Theorie, sondern an ihren eigenen Nerven. Sie verkaufen ausgerechnet dann, wenn die Kurse unten sind – und machen damit aus einem temporären Minus einen dauerhaften Schaden.

Hell zeigt, wie der Profi-Umgang aussieht, indem er sein eigenes Depot offenlegt.

„Ich liege im ETF- und Aktiendepot gerade hunderttausend Euro Buchverlust hinten … Das gehört dazu, so funktioniert Börse.“

— Sebastian Hell, Trader & Investor (Quelle: Interview Anlegertag München)

Buchverlust vs. echter Verlust – warum dein Geld erst beim Verkauf weg ist

Genau hier liegt der wichtigste Denkfehler vieler Einsteiger. Ein Buchverlust ist ein rein rechnerisches Minus: Dein Depot zeigt einen niedrigeren Wert an als beim Kauf, aber realisiert ist nichts. Erst wenn du verkaufst, wird aus dem Papierverlust ein echter Verlust.

Das erklärt Hells Gelassenheit trotz der 100.000 Euro im Minus. Solange er nicht verkauft, ist die Zahl eine Momentaufnahme – kein endgültiges Urteil. Wer gute Aktien langfristig hält und einen Bärenmarkt aussitzt, gibt dem Markt die Chance, sich zu erholen.

Radikale Transparenz statt „Lambo-Content“

Hell nennt seinen Ansatz bewusst „Anti-Social-Media“. Statt Lifestyle, Yachten und Lamborghinis zeigt er sein Depot mit allen Höhen und Tiefen – inklusive Fehlern und Verlusten.

Der Gedanke dahinter ist ehrlich. Jeder sehe in seinem eigenen Depot, dass auch Verluste dazugehören – sich als Gewinner-„Zampano“ zu inszenieren, der angeblich nur Gewinne macht, bringt niemandem etwas. Wem diese Realität nicht liegt, für den ist die Börse vielleicht schlicht nicht das Richtige.

Aus Verlusten lernen: Antifragilität und die Psychologie des Anlegers

Eine Frage zog sich durch das Gespräch: Muss man die Fehler selbst machen – die heiße Herdplatte selbst anfassen? Oder reicht ein guter Bildungskanal, um in der Theorie alles zu wissen?

Die Antwort beider war eindeutig: Man muss ranlassen.

Warum du die Verlusterfahrung selbst durchleben musst

Theorie allein genügt nicht. Baudzus verweist auf das Konzept der Antifragilität des Autors Nassim Nicholas Taleb. Antifragilität beschreibt Systeme, die durch Stress und Rückschläge nicht nur stabil bleiben, sondern stärker werden.

Übertragen auf dich heißt das: Den Schmerz eines Minus einmal selbst gespürt und ausgehalten zu haben, macht dich als Anleger besser und härter. Im nächsten Bärenmarkt bist du dadurch deutlich gelassener. Diese Erfahrung wirst du in deinem Anlegerleben ohnehin machen – und du brauchst sie, um zu wachsen.

Disziplin und Regelmäßigkeit schlagen Expertenwissen

Auch Hell hat als Teenager zur Dotcom-Zeit Geld „versenkt“, weil er auf heiße Storys und Einzelwerte setzte. Rückblickend waren das wichtige Lektionen – mit 18 oder 19 hat man noch nicht genug Kapital, um sich fürs Leben zu ruinieren.

Die Konsequenz daraus prägt seinen Stil bis heute: Vermögen entsteht durch breite Streuung und Dranbleiben, nicht durch hektisches Rein und Raus. Wer seine eigenen psychologischen Fallen kennt und weiß, dass Angst in Krisen normal ist, hält leichter durch. Disziplin und Regelmäßigkeit schlagen am Ende reines Expertenwissen.

Was bedeutet das für dich? Rentenlücke schließen mit dem Altersvorsorgedepot

Für Hell ist langfristiges Anlegen kein Hobby, sondern Notwendigkeit. Seine Generation werde zwar Rente bekommen – aber staatlich werde das nicht ausreichen.

Was ein Altersvorsorgedepot ist – und warum es ein Schritt in die richtige Richtung ist

Die Rentenlücke bezeichnet die Differenz zwischen deinem letzten Nettoeinkommen und deiner späteren gesetzlichen Rente. Genau diese Lücke musst du privat schließen, und dafür ist die langfristige Geldanlage laut Hell „das A und O“.

Ein Altersvorsorgedepot ist ein Wertpapierdepot, das gezielt für die private Altersvorsorge genutzt wird – oft mit staatlicher Förderung oder steuerlichen Vorteilen. Hell wertet die kürzlich beschlossene Einführung in Deutschland als Schritt in die richtige Richtung. Es bleibe noch viel zu tun, aber das Bewusstsein für Aktien steige.

Interessenkonflikt offengelegt: Wie du diese Experten-Stimmen einordnest

Fairerweise gehört dazu: Sowohl Sebastian Hell als auch Timo Baudzus betreiben kommerzielle Finanz-Medien und -Formate. Sie verdienen also Geld damit, dass sich Menschen für Börse und Geldanlage interessieren – ein wirtschaftliches Interesse, das du bei jeder Einschätzung mitdenken solltest.

Das entwertet ihre Argumente nicht, im Gegenteil. Ihre Kernbotschaft – breit streuen, dranbleiben, nicht panisch verkaufen – deckt sich mit dem, was unabhängige Verbraucherportale wie Finanztip zu ETF-Grundlagen seit Jahren empfehlen. Trotzdem gilt: Prüfe Aussagen, statt sie blind zu übernehmen.

Fazit: So legst du langfristig Geld an, ohne in Panik zu verfallen

Langfristig Geld anlegen ist kein Geheimwissen, sondern eine Frage der Haltung. Wer das Fundament richtig legt und in Krisen ruhig bleibt, hat die halbe Miete schon eingefahren. Konkret heißt das laut Hell und Baudzus: zuerst eine breit gestreute Basis aus ETFs wie einem MSCI World ETF und optional Schwellenländern aufbauen – das ist Pflicht, alles andere ist Kür.

Danach gilt vor allem eins: dranbleiben. Lass deinen ETF-Sparplan auch im Minus weiterlaufen, verkaufe nicht in der Panik und denke daran, dass ein Buchverlust erst beim Verkauf ein echter Verlust wird. Rückschläge gehören dazu und machen dich als Anleger gelassener – und genau diese Gelassenheit hilft dir, über Jahrzehnte deine Rentenlücke zu schließen.

Das Interview entstand auf dem Anlegertag München, einer Veranstaltung der Börsen- und Anlegertage im DACH-Raum, auf der Privatanleger direkt mit Profis ins Gespräch kommen. Die ganze Folge mit Sebastian Hell und Timo Baudzus hörst du in unserem Podcast „Investier oder Verlier“ – und wenn du keine Interviews vom nächsten Börsen- und Anlegertag verpassen willst, abonniere unseren Newsletter.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Beispiele, Einschätzungen und Strategien sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht deine persönliche Situation. Investitionen in Wertpapiere, Fonds, ETFs oder andere Anlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Triff deine Entscheidungen eigenverantwortlich.

Laura Podleska & Lukas Beißwenger

Podcast-Hosts von „Investier oder Verlier“

Mission: Investieren verständlich, ehrlich und auf Augenhöhe erklären.

⭐ Das Wichtigste auf einen Blick

1. Die breit gestreute Basis kommt zuerst – der Rest ist „nice to have“.
2. Krisen aussitzen statt verkaufen: Aktienmärkte haben sich bisher immer erholt.
3. Buchverlust ≠ echter Verlust – dein Geld ist erst beim Verkauf weg.
4. Pflicht vor Kür: erst ETF-Sparplan, dann eventuell Einzelwerte.
5. Einfach anfangen ist wichtiger als alles perfekt zu verstehen.

Häufige Fragen

Wer langfristig anlegt, sollte einen Crash in der Regel aussitzen statt panisch zu verkaufen, denn ein Verkauf realisiert den Verlust endgültig. Sebastian Hell empfiehlt, Rücksetzer mit freiem Kapital sogar zum Nachkaufen zu nutzen. Verkaufen solltest du nur aus rationalen Gründen, nicht aus Angst.

Du brauchst kein Expertenwissen. Ein breit gestreutes Portfolio aus einem MSCI World ETF und optional einem Schwellenländer-ETF plus ein durchgehaltener Sparplan reichen als Fundament. Entscheidend ist, überhaupt anzufangen und dranzubleiben.

Der MSCI World ETF bildet rund 1.500 Unternehmen aus entwickelten Industrieländern ab. Ein Schwellenländer-ETF investiert dagegen in Wachstumsregionen wie China, Indien oder Brasilien. Kombiniert decken beide einen großen Teil der weltweiten Aktienmärkte ab.

Ein Altersvorsorgedepot ist ein Wertpapierdepot speziell für die private Altersvorsorge, oft mit staatlicher Förderung oder steuerlichen Vorteilen. Da die gesetzliche Rente für viele nicht ausreichen wird, hilft es, über lange Zeiträume Vermögen aufzubauen und so die Rentenlücke zu verkleinern.

Laut Hell und Baudzus lässt sich die Verlusterfahrung nicht rein theoretisch erlernen – du musst sie selbst durchleben. Erst wer ein Minus einmal ausgehalten hat, wird im nächsten Bärenmarkt gelassener. Dieses Konzept entspricht der Antifragilität nach Nassim Nicholas Taleb.

Disclaimer:

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die genannten Beispiele, Einschätzungen und Strategien sind allgemeiner Natur und berücksichtigen nicht deine persönliche Situation.
Investitionen in Wertpapiere, Fonds, ETFs oder andere Anlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Triff deine Entscheidungen eigenverantwortlich und informiere dich bei Bedarf zusätzlich, z. B. bei einer unabhängigen Honorarberatung oder Steuerberatung.

Transkript der Folge

„Wir haben keinen einzigen ETF – ich sage niemals nie, aber aktuell haben wir keinen."
TradingBrothers über ihr eigenes Depot
„Die Börse toleriert keine Amateure."
TradingBrothers über den Anspruch beim Traden
„Nichts anderes ist der Aktienmarkt – sei Teilhaber einer guten Firma und profitiere mit."
TradingBrothers, Rat zum Schluss
Vollständiges Transkript anzeigen

Aufgezeichnet auf dem Anlegertag München. Lukas Beißwenger im Gespräch mit Arne und Falk Elsner, den TradingBrothers. Das Transkript ist für die Lesbarkeit geglättet und gekürzt. Die Beiträge der beiden Brüder werden darin nicht einzeln unterschieden.

Lukas: Heute sind wir auf dem Anlegertag in München und da habe ich zwei ganz besondere Gäste – Arne und Falk Elsner. Als ich die beiden das erste Mal getroffen habe, war das auf dem Parkett der Deutschen Börse, und da haben sie mir an den Kopf geworfen: „Hey, das, was du machst, ist Bundesliga. Aber das, was wir machen, ist Champions League." Und was da dahinter steckt, das versuchen wir herauszufinden. Danke an die Trading Brothers. Danke an euch, dass ihr euch Zeit nimmt für uns.

TradingBrothers: Ja, danke für die Einladung. Und naja, das hört sich jetzt ein bisschen hochnäsig an, müssen wir mal ein bisschen näher erläutern, was wir damit gemeint haben.

Wie die TradingBrothers zur Börse kamen

Lukas: Sehr gerne. Ich habe dann auch relativ schnell rausgefunden, dass da schon ein bisschen fundierter was dahintersteckt. Erzähl doch mal ein bisschen, vielleicht zu Beginn, eure Story. Wie kam es dazu? Wie kam ihr zum Thema Investieren, Traden, langfristig Geld für sich arbeiten zu lassen?

TradingBrothers: Bei uns ist es so: wir sind seit vielen, vielen Jahren an den Märkten aktiv, weil unsere Familie schon dafür gesorgt hat. Wir sind Anleger, da waren wir noch kleine Kinder. Wir hatten die Zettelchen in der Hand – das waren echte, angelieferte Aktien. Wenn du dann in den achtziger und neunziger Jahren durch eine Zeit gehst, aufwächst und immer mit dem Thema Börse Berührung hast – das war ja nicht wie heute, sondern es gab damals im Fernsehen die Telebörse, abends die Börsennachrichten. Die wollte der Vater natürlich gucken, während wir was anderes im Fernsehen schauen wollten. Dadurch haben wir das automatisch mitbekommen, weil das eine Zeit war, in der nicht jeder seinen eigenen Fernseher hatte. Irgendwann kamen die 2000er-Jahre, Dotcom-Blase übrigens auch, und dann ging das weiter. Wir haben unsere Ausbildung gemacht, aber uns immer mit den Märkten beschäftigt, und das wurde immer mehr.

Lukas: Standen da Abneigungen gegenüber dem Thema im Raum? Oder war das vielleicht so eine „der Papa will das jetzt"-Sache?

TradingBrothers: Der Vater hat damals nicht gesagt, dass wir das lernen müssen. Er hat gesagt: „Freunde, ihr macht erst mal eine richtige Ausbildung, ein Studium, ihr lernt was, und ob ihr dann das übernehmt, das werden wir dann sehen." Die Börse als Investment lief ja sowieso für sich. Aber klar, wenn man dafür Feuer fängt, ist das gut. Und das kam automatisch.

Vom Chemielabor an die Märkte

Lukas: Mittlerweile macht ihr das beide hauptberuflich. Davor warst du im Labor tätig, wenn ich richtig recherchiert habe. Wie kam dieser Wechsel?

TradingBrothers: Ich bin gelernter Chemielaborant. Ursprünglich wollte ich Biologie studieren – ich interessiere mich sehr für Naturwissenschaften, bin der analytische Typ. Damals hat mir ein älterer Mann den Tipp gegeben: „Falk, bevor du das Studium startest, guck dir den Job mal an, lerne erstmal die Ausbildung." Das habe ich gemacht und relativ schnell festgestellt: Ich will das gar nicht studieren. Der praktische Nutzen ist genau das, was ich haben will. Wir waren in der Pharmaforschung – die Studierten haben das Theoretische gemacht, ich wollte Praktiker bleiben. Und ich habe gemerkt: Die verdienen gar nicht so viel besser. Wir hatten unsere Aktienpositionen parallel schon, unser Vermögen war eigentlich aussichtsreich genug. Aber ich konnte das alles parallel machen. Mit der Entwicklung des Internets wurden immer mehr Seiten geblockt, unter anderem Finanzseiten. Und an dem Tag, an dem die Finanzseiten geblockt wurden, musste ich eine Entscheidung treffen. Da haben wir gesagt: „Wir intensivieren das Ganze jetzt." Ich habe damals schon Gleichgesinnte gesucht. Wenn du zwanzig Jahre zurückdenkst, war es noch nicht wie heute mit WhatsApp und schnell mal eine Community machen. Damals gab es die altbackenen Börsenforen. Ich habe eigene Börsenforen gegründet, Gleichgesinnte gesucht, geschlossene Gruppen gebildet. Da ist übrigens auch der Name „Trading Brothers" entstanden – den haben wir uns nicht selbst ausgedacht, sondern das Umfeld hat uns den gegeben.

Bundesliga oder Champions League?

Lukas: Lass uns auf euren Spruch eingehen, den ihr mir spaßhaft um die Ohren geworfen habt: „Hey, das ist Bundesliga, da geht noch mehr." Was unterscheidet ein passives ETF-Investment von eurer aktiven Strategie? Und wie handelt ihr überhaupt an der Börse?

TradingBrothers: Grundsätzlich an der Börse aktiv zu werden, ist schon eine sehr gute Sache. Die erste Aktie, vielleicht eine erste Goldposition zu kaufen, ist schon besser als gar nichts. Wenn man dann einen ETF-Sparplan macht, ist man sogar einen Tick drüber. Wenn du einen gut organisierten ETF-Plan hast, spielst du sozusagen in der Bundesliga. Und Bundesliga per se ist schon mal nicht so schlecht. Aber wenn du etwas mehr haben willst, weil du dich ohnehin tagtäglich mit der Börse beschäftigst – und es gibt mehr als die Aktie oder den Rohstoff Edelmetalle, vielleicht mal eine Absicherung im richtigen Moment – dann gehst du ins obere Feld der Bundesliga. Und wenn du das regelmäßig hinkriegst und auch in Krisensituationen die richtigen Entscheidungen triffst oder zumindest keine groben Fehler machst, dann kommst du vielleicht in UEFA Cup, Champions League. Wir haben Handelssysteme, Regelwerke, solide Konzepte entwickelt, die durchaus in dieser Ebene mitspielen. Man kann auch eine Parallele ziehen zu Benjamin Graham, Warren Buffett. Haben die mit dem breiten Markt ihr Vermögen gemacht, oder haben die das mit Einzelaktien und Konzentration gemacht? Das ist der Unterschied. Es gibt zwei Weisheiten: Die eine sagt „Diversifikation ist das einzige Free Lunch" – und die andere: „Wer diversifiziert, versteht die Situation nicht ganz." Wer sehr stark diversifiziert und in die breite Masse hineingehen will, also den Durchschnitt des Marktes haben möchte – manche ETFs sind dafür wunderbar geeignet. Aber das maximale Ziel ist der Durchschnitt. Das ist nicht unser Ansatz. Wir wollen mehr als der Durchschnitt. Die Hälfte ist ja besser als der Durchschnitt – wir wollen zur oberen Hälfte gehören. Plakatives Beispiel: Schaut euch mal die Durchschnittsrenditen eures ETFs in den letzten zehn Jahren an und dann die letzten dreißig Jahre. Wenn diese Durchschnittsrendite in den letzten Jahren doppelt so hoch war wie davor – also eine sogenannte Outperformance gekommen ist – muss man sich fragen: Kam diese Outperformance, weil Märkte und Unternehmen so viel besser geworden sind? Oder wird es „Reverse to the Mean" – wieder zurück zum Durchschnitt? Wenn du zehn Jahre eine doppelte Outperformance hast, wirst du auch eine Phase haben, in der diese Outperformance zurückläuft. Und unser Tipp ist: Da solltest du dann nicht mit dabei sein. Wir kommen aus einer Phase, in der die amerikanischen Märkte deutlich outperformed haben. Sie werden früher oder später auch wieder ein bisschen zurückkommen. Bei ETFs muss man schauen: Es gibt sehr Breite, es gibt aber auch Spitze. Der Retailanleger geht in den breiten S&P oder ähnliches – da muss man genau gucken, worüber man sich eigentlich unterhält.

Die Vermögenspyramide: drei Ebenen

Lukas: Wie würdet ihr eure Strategie in einfachen Worten beschreiben?

TradingBrothers: Das Projekt Trading Brothers macht sehr viel – manche sind davon abgeschreckt. In einem Satz: Wir haben ein Pyramidenprinzip. Wenn man die Pyramide in drei Teile aufteilt, dann gibt es im Fundament – da, wo viel Kapital ist – wird mit möglichst wenig Risiko gearbeitet. In der Mitte, wir nennen das Beimischung, wird mit etwas mehr Risiko, aber weniger Kapital gearbeitet. In der Spitze wird richtig spekuliert – Totalverlust ist möglich, aber nur mit einem Teil Kapital. So können wir einen Kreislauf bilden und hohe Renditen einfahren, die das Fundament immer wieder auffüttern. Der ETF, der Sparplan, gehört tendenziell ins Fundament. Bei uns ist das Fundament alles mit Einzelaktien über Branchenleader diversifiziert. Wir haben keinen einzigen ETF – ich sage niemals nie, aber aktuell haben wir keinen. Im Fundament soll das Kapital für dich arbeiten. Das Aktienunternehmen soll gut mit deinem Geld umgehen, damit was zurückkommt. Die Beimischung ist Trading – etwas schneller lebig als Buy-and-Hold. Wir wollen die besten Stücke eines Trends herausschneiden. Gute Storys mitnehmen – KI-Bereich, Rüstungsaktien. Die laufen außergewöhnlich gut, aber gehen auch wieder „reverse to the mean". Dann sagst du Stopp, die Story ist vorbei, ich wechsle das Pferdchen. In der Spitze: die sogenannte Spekulation. Beim Spekulieren weißt du die Risiken nicht so richtig. Beispiel Bitcoin: viele sagen, sie wissen ganz genau, was da Sache ist. Andere sagen: Du hast keine Ahnung. Wir können das Risiko nicht zu 100 Prozent abschätzen, was wir mit einem Bitcoin haben. Das macht es zu einer Spekulation. Kann man machen – ab in die Spitze der Pyramide. Totalverlust möglich, aber wenn es klappt, soll es Überrendite machen. Unser Pyramidenkonzept sagt: Du brauchst eine solide Mischung aus allem. Damit fährst du an der Börse am besten. Und dann gibt es Börsenphasen – Krise, Bodenbildung, Trend – in denen du deine Pyramide unterschiedlich gewichten darfst. Vor der Krise werden wir vorsichtiger, während der Krise ziehen wir uns ins Schneckenhaus zurück, am Ende der Krise werden wir wieder offensiver.

Wie viel Zeit man wirklich braucht

Lukas: Champions League schnuppern wäre cool. Die Frage ist: Wie viel Zeitaufwand muss ich reinstecken, und ist das im Alltag überhaupt umsetzbar?

TradingBrothers: Sehr gute Frage. Wie viel Zeit bist du bereit, in dein eigenes Vermögen zu investieren? Das ist sehr unterschiedlich. Mancher sagt: „Eine Stunde pro Woche, dann bin ich gut dabei." Bei uns ist es viel mehr – wir brennen für die Märkte. Wenn du nur im Fundament-Bereich „Low Vola Aktien", also Langweiler, nimmst, reicht sogar diese Stunde. Du nimmst ein paar gut durchanalysierte Aktien mit hohem Cashflow und Gewinnvorteil am breiten Markt – dann investierst du. Ein gut aufgestelltes Aktienportfolio im Fundament managen wir zweimal im Jahr. Gute, solide Unternehmen ändern ja nicht schlagartig ihr Geschäftsmodell. Ein bisschen regulativ eingreifen, besonders gut gelaufene Positionen Gewinne mitnehmen, andere interessante Storys aufstocken – that's it. Beim Trading sieht es anders aus. Da ist eine Stunde schnell vorbei, indem du den Markt screenst: Wo sind aktuelle Chancen? Du musst jede Entscheidung überprüfen – Stop Loss, Take Profit, Gewichtung, mit welchem Instrument. Wenn du den Aufwand steigerst, sollte auch die Rendite besser sein. Ein Trader, der sich tagtäglich mit den Märkten beschäftigt und nur eine durchschnittliche ETF-Sparplan-Rendite einfährt, macht was falsch. Dann soll er sich lieber den Sparplan nehmen und mit seinem Hund spazieren gehen. Viele tauschen das Hamsterrad des Arbeitsalltags gegen das Hamsterrad des Börsenalltags. Das Problem: Das Hamsterrad des Alltags läuft kontinuierlich, das Börsenrad läuft doppelt so schnell, hat Steinchen drin, bleibt manchmal stehen, läuft plötzlich umgekehrt. Da kommen viele schnell durcheinander. An der Börse musst du wissen, was du tust. Die Börse toleriert keine Amateure.

Die eigenen Indikatoren

Lukas: Ich bin darauf gestoßen, dass ihr vier eigene Indikatoren entwickelt habt. Wie kommt man auf die Idee, und was habt ihr da einbezogen?

TradingBrothers: Wir wollen wissen: In welcher Phase ist es gut investiert zu sein, und in welcher Phase sollte man die Investitionsquote zurückziehen? Wenn wir die Indikatoren selber schreiben, verstehen wir sie bis ins Letzte und handeln auch danach. Wissen haben wir alle – Beispiel Diät: Wenn du weißt, wie eine Diät funktioniert, heißt das nicht, dass du sie umsetzt. An der Börse genauso. Indikator Nummer 1 ist relativ einfach: Wir schauen, wie viele Aktien-Indizes weltweit gekauft werden. Wenn über die Hälfte in der sogenannten relativen Stärke sind – also stärker als die anderen – definieren wir einen Bullenmarkt. Wenn sie schwächeln, ist es ein Bärenmarkt, dann müssen wir vorsichtiger werden. That's it. Ein Filter, der uns vor Fehlentscheidungen schützt, falls wir mal einen falschen Artikel gelesen haben. Ein Indikator reicht nicht. Wir brauchen einen zweiten, der komplett anders funktioniert: Die Rahmenbedingungen der Börse messen – Konjunktur, Wirtschaftsdaten, Inflation, Kapitalströme. Sind wir in einem positiven Marktumfeld? Können Aktien langfristig steigen? Wenn wir beide Indikatoren kombinieren – zwei plus zwei wird nicht vier, sondern acht – haben wir gemerkt: Wenn beide grün sind, haben wir die besten Bullenmärkte. Wenn beide rot sind, sehr hohe Wahrscheinlichkeit auf fallende Märkte. So steuern wir Investitionsquoten hoch und runter. Wir bleiben aktiv im Markt und steuern die Kapitalpyramide. Man darf solche langfristigen Indikatoren nicht mit Timing-Indikatoren verwechseln. Sie sagen dir nicht den Tag, an dem es wechselt. Ich vergleiche es mit Wetter und Jahreszeiten: Der Indikator sagt „Der Winter fängt an, bereite dich vor" – er sagt nicht „Morgen schneit es". Genauso: „Der Winter ist vorbei, langsam umdenken." Du kannst dann auf andere Indikatoren schauen – Schnee geschmolzen, erste Schneeglöckchen – wahrscheinlich kommt der Frühling. Damit kannst du Strategien managen, Kapitalquoten hochfahren oder manche Strategien aussetzen.

Der Öl-Trade, der Demut gelehrt hat

Lukas: Was war euer größter Fehler, wenn ihr zurückschaut?

TradingBrothers: Wir machen viel Sport, hatten eine Kickbox-Karriere bis in den Bundeskader, bis auf Weltmeisterschaften. Da haben wir auch auf die Nase bekommen. Aber dieser Weg ist sehr wichtig: aufstehen, Tugenden anwenden. Das adaptieren wir an die Börse. Klassischer Fehler: ein Öl-Trade. Wir hatten eine Analyse, die war für uns wie ein Gesetz. Ölposition hoch, Markt fällt. „Dann kaufen wir nach, unsere Analyse stimmt doch." Markt fällt weiter, irgendwann waren wir aus dem Markt raus. Daraus gelernt: Wir brauchen eine Regel, die uns einfängt, wenn diese Situation wieder eintritt. Maximale Positionsgröße, maximaler Hebel. Genau daraus entstehen unsere Handelssysteme. Mit den Indikatoren als Vorfilter, die genau sagen: wann was zu tun ist, welche Positionsgröße, wann verkaufen.

Der Rat zum Schluss

Lukas: Im Fußballjargon: Wir sind die Eintracht Frankfurt, immer mal internationale Luft geschnuppert, Bundesligist, irgendwann wollen wir Champions League. Was wäre eure Message an jemanden, der sagt: „Ich will mein Spiel aufs nächste Level bringen"? Mit was muss ich mich beschäftigen?

TradingBrothers: Ein erster Tipp: das pyramidale Vermögensprinzip. Schau dir dein eigenes Vermögen an und versuch es zuzuordnen: Wie viel Prozent in Fundamentbereichen? Wie viel als Spekulation oder Trade? Mach dir ein Bild – wo stehst du gerade? Dann eine Soll-Betrachtung daneben: Wo will ich eigentlich hin? Wie soll das aussehen? Die nächste Frage: Wie komme ich da hin? Da helfen wir gerne weiter. Es gibt auch den Do-it-yourself-Weg – der kann lang und teuer sein. Ausprobieren und machen. Oder man sucht sich wie im Sport einen guten Trainer, einen guten Mentor. Du willst als Eintracht Frankfurt in die Champions League? Dann müssen wir ein paar gute Spieler halten. Gute Spieler wollen bezahlt werden. An der Börse ist so gut wie nichts umsonst. Wenn etwas umsonst ist, bist du das Produkt und gehst die Risiken ein. Wir bezahlen für Daten, wir bezahlen für Charts. Wir bezahlen für manche Sachen, die wir konsumieren – können uns aber darauf verlassen, dass das gute, verlässliche Daten sind. Den Soll-Zustand erreichen wir in der Regel nicht in einem Rutsch, sondern in Häppchen, schrittweise. Mein Tipp: Sei Teil der Weltwirtschaft. Es gibt Unternehmen, die sind so profitabel, an denen kannst du dich beteiligen. Nichts anderes ist der Aktienmarkt – sei Teilhaber einer guten Firma und profitiere mit.

Lukas: Danke euch beiden. Das waren Arne und Falk Elsner, die Trading Brothers.

Über die Autoren

Laura Podleska, Co-Founderin und Co-Host von Investier oder Verlier

Laura Podleska

Co-Founderin und Co-Host, verantwortet SEO, Web und Social Media

Laura hat „Investier oder Verlier" im Juni 2025 mitgegründet und verantwortet Webseite, Suchmaschinen-Optimierung und die Social-Media-Kanäle der Marke. Beruflich arbeitet sie als Online-Marketing-Managerin mit Schwerpunkt Suchmaschinen-Optimierung.

Lukas Beißwenger, Co-Founder und Co-Host von Investier oder Verlier

Lukas Beißwenger

Co-Founder und Co-Host, führt die Experten-Interviews

Lukas hat „Investier oder Verlier" im Juni 2025 mitgegründet und führt die Interviews mit Fachleuten aus der Finanzbranche, unter anderem live auf den Börsen- und Anlegertagen. Er verantwortet Aufnahme und Produktion der Folgen.

Gemeinsam veröffentlichen die beiden seit Juni 2025 über 90 Podcast-Folgen. Ihre Mission: Investieren verständlich, ehrlich und auf Augenhöhe erklären.